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Berührung ist elementar, dient der Orientierung und stärkt das Immunsystem.

Dieser Frühling währt schon zwei Monate. Ich kenne sonst den Frühling als temporeich, ungestüm und und voller farbenfroher Lust. In der Natur geschieht dies auch wirklich, unabhängig von unserem menschlichen Erleben. Aber wir haben in diesem Jahr besondere Bedingungen; die „einmalige“ Gelegenheit, den Frühling anders zu erleben als einfach nur wie gewohnt temporeich hindurch zu eilen. Wie intensiv sich alles erfahren lässt mit Verlangsamung, wie nah uns die Natur an sich heran lässt, vielleicht auch wie nah die Natur mit ihrer gesamten Präsenz eben wirklich IST…. wir sind und bleiben ein Teil von ihr.

Wir sind – ob wir es wollen oder nicht – seit einigen Wochen durch Rückzug, Mäßigung und Besinnung auch näher an unsere eigenen Wünsche, elementaren Fragen und Ängste heran gerückt als wir es zuvor gewohnt waren. JedeR erlebt etwas anderes in dieser kollektiven Erfahrung rund um den Erdball. Wir schauen auf das, was geschieht, mit der „Brille“ unserer jeweils ganz persönlichen Werte und Anschauungen, bewusst oder unbewusst. Jeder Blick hat eine andere Färbung und Akzentuierung, was mitunter ziemlich verunsichernd ist. Die meisten von uns sehnen sich nach Orientierung, Stabilität und Frieden. Das Nicht-WISSEN aushalten zu können ist vielleicht die große Kunst der jetzigen Zeit.

Was kann helfen, sich selbst zu regulieren in diesen emotional turbulenten Zeiten?

Meine Erfahrung ist: Jeglicher realer Kontakt mit allen Sinnen, im Hier und Jetzt; mit der Erde, mit Pflanzen und Tieren und wenn möglich gut ausgewählt mit Menschen. Es ist gerade eine Zeit der kleinen Schritte. Vielleicht gibt uns das die Chance von inne halten und neu ausrichten. Als ob wir noch einmal neu laufen lernen dürften…

Die Pflege und Kultivierung aller Sinne – wirkliches sehen und hören, riechen, schmecken, mit der Haut und dem ganzen Körper fühlen, bewegt sein – halte ich für elementar und unverzichtbar. Nicht nur für mich, sondern für alle, die wirklich leben und sich in einer vieldimensionalen Wirklichkeit orientieren wollen.

Mit den aktuellen behördlichen Entscheidungen kann ich ab jetzt vorsichtig wieder die Pforten meiner Praxis öffnen. Darüber freue ich mich sehr.

Wenn du nach diesen seltsamen Wochen der Isolation Sehnsucht nach echter Berührung, wohltuender Massage*, ordnender Körperselbsterfahrung hast, melde dich gern bei mir. Wir besprechen vorab alle wichtigen Rahmenbedingungen zum Schutz deiner und meiner Gesundheit bei deiner Behandlung.

Berührung nährt, tröstet, heilt.

Auch unsere nächste Fastenwoche vom 22.-28.06.2020 kann stattfinden.

Im wunderschönen Westerzgebirge, wo zur Frühsommerzeit die Luft besonders toll ist: frisch, würzig und voller kräftigender Baum- und Blütenaromen. Die Erzgebirgswiesen sind in ihrer schönsten Pracht, und das Kneippbecken wartet mit frischem Quellwasser auf…

Die Stärkung des Immunsystems und die Entspannung des Geistes durch Fasten ist erwiesen und besonders in diesen aktuellen Zeiten ein absoluter Gewinn!

Wir sind eine kleine Gruppe von 6-12 Personen. Es sind keine anderen Gäste im Haus. Die Fastenden übernachten (überwiegend) einzeln in den Zimmern.

Gemeinschaftsaktivitäten finden zum größten Teil im Freien statt und bei den Inhaus-Zusammenkünften kann aufgrund der großzügigen Gasträume ein Mindestabstand von 1,50 m eingehalten und garantiert werden.

Anmeldung zu Massage und Körperarbeit hier!

Anmeldung zum Fastenkurs hier!

Wenn du dir selbst gut tust, wirst du leichter und liebevoller anderen Geschöpfen Gutes tun können.

Und wenn es für dich gerade nicht passt mit Massagetermin oder Fastenwoche?

Dann sind hier meine Top 3 der Entspannung und Selbstfürsorge. Wer mich kennt, ahnt wahrscheinlich schon, was jetzt kommt :-).

1. Gehe zu einem Baum, schließe die Augen und nimm 3 tiefe Atemzüge. Lass Dank in dir aufsteigen für etwas, was dir zur Zeit gut tut. Das kann etwas ganz kleines, einfaches sein, es kommt auf die Größe nicht an! Nimm 3 weitere tiefe Atemzüge und öffne die Augen. Beobachte, wie du dich dann fühlst.

2. Lächle 1 x täglich dein Spiegelbild an.

3. Gönne dir eine zauberzarte Gesichtsselbstmassage oder kraftvolle Fußselbstmassage (mit Lieblingsmusik, die du vorher sorgfältig ausgewählt hast), berühre dich so, wie du den dir liebsten Menschen berühren würdest. Mach es als ein Verwöhnritual für dich selbst.

* Für jeden Termin ab 1 Stunde Dauer bis zum 15. Juni 2020 erhältst du eine Gutschrift von 10 € für eine Edelmassage „Alle Sinne“!

** Hier sind Gedanken von Tatjana Bach, einer lieben Kollegin im Geiste, die mich kürzlich sehr berührt haben.

*** Und folgender Text ist geradezu heilig:

Von White Eagle (Weißer Adler), Hopi Indianer, Nordamerikanischer Stamm

„Dieser Moment, den die Menschheit gerade erlebt, kann als Pforte oder Loch betrachtet werden.

Die Entscheidung, ins Loch zu fallen oder durch die Pforte zu schreiten, liegt an Euch.

Wenn Ihr das Problem bedauert und rund um die Uhr Nachrichten konsumiert, mit negativer Energie, dauernd nervös, mit Pessimismus, werdet Ihr in dieses Loch fallen.

Aber wenn Ihr die Gelegenheit ergreift, Euch selbst zu betrachten, Leben und Tod zu überdenken, für Euch und andere Sorge tragt, dann werdet Ihr durch das Portal gehen.

Sorgt für Euer Zuhause, sorgt für Eure Körper. Verbindet Euch mit Eurer spirituellen Heimat.

Wenn Ihr Euch um Euch selbst kümmert, kümmert Ihr Euch gleichzeitig um alle anderen.

Unterschätzt nicht die spirituelle Dimension dieser Krise.

Nehmt die Perspektive eines Adlers ein, der von oben das Ganze sieht mit erweitertem Blick.

Es liegt eine soziale Forderung in dieser Krise, aber genauso eine spirituelle. Beide gehen Hand in Hand.

Ohne die soziale Dimension fallen wir in Fanatismus. Aber ohne die spirituelle Dimension fallen wir in Pessimismus und Sinnlosigkeit.

Ihr seid vorbereitet, um durch diese Krise zu gehen. Nimm deinen Werkzeugkasten und verwende alle Werkzeuge, die Dir zur Verfügung stehen.

Lerne Widerstand am Vorbild indianischer und afrikanischer Völker:

Wir wurden und werden noch immer ausgerottet. Aber wir haben nie aufgehört zu singen, zu tanzen, ein Feuer zu zünden und Freude zu haben.

Fühle Dich nicht schuldig, Glück zu empfinden während dieser schwierigen Zeiten. Es hilft überhaupt nicht, traurig und energielos zu sein.

Es hilft, wenn jetzt gute Dinge aus dem Universum kommen.

IT IS THROUGH JOY THAT ONE RESISTS!

Durch Freude leistet man Widerstand!

Auch wenn der Sturm vorübergezogen ist, wird jeder einzelne von Euch sehr wichtig sein, um diese neue Welt wiederaufzubauen.

Ihr müsst stark und positiv sein.

Und dafür gibt es keinen anderen Weg, als eine schöne, freud- und lichtvolle Schwingung zu bewahren.

Das hat nichts mit Entfremdung (Weltfremdheit) zu tun. Es ist eine Strategie des Widerstands.

Im Schamanismus gibt es einen Ritus des Übergangs, genannt „ die Suche nach Weitsicht“. Sie verbringen ein paar Tage allein im Wald, ohne Wasser, ohne Nahrung, ohne Schutz.

Wenn sie durch die Pforte gehen, bekommen sie eine neue Sicht auf die Welt, weil sie sich ihrer Ängste, ihrer Schwierigkeiten gestellt haben.

Das ist es, was nun von euch verlangt wird:

Erlaube dir, diese Zeit dafür zu nutzen, deine Rituale zum Suchen deiner Visionen auszuführen. Welche Welt möchtest du für dich erschaffen?

Das ist alles, was du momentan tun kannst: Gelassenheit im Sturm.

Bleib ruhig, bete täglich. Mach es dir zur Gewohnheit, das Heilige jeden Tag zu treffen.

Gute Dinge entstehen daraus. Was jetzt aus dir kommt, ist das

Allerwichtigste. Und singe, tanze, zeig dich durch Kunst, Freude, Vertrauen und Liebe!“

(Nachricht vom 27.3.2020)

Es wurde viel gesagt und geschrieben in den letzten Wochen. Deshalb ein besonderes Danke fürs Lesen!

Ich freue mich auf wundervolle Begegnungen, die heilsam für alle Beteiligten sind.

Bleibt gesund und nehmt die Kraft des Frühlings in euch auf!

Herzliche Grüße

Claudia Hoppe